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Thu, 29 Apr 2010 - 09:57
Das coole an relationalen Datenbanken
Kris "=F6" Köhntopp erklärt in einem schönen Artikel was das eigentlich coole an relationalen Datenbanken ist. Ich mach mal die Ultra-Kurz-Fassung: Bei SQL-Queries kommen Ergebnisse raus, die man wieder als Eingabe für SQL-Queries benutzen kann. Das ist extrem knuffig, erlaubt es doch sehr komplexe Dinge zu tun. Da die Informatik ja ein Fachgebiet der Mathematik ist haben die Informatiker die Idee natürlich bei den Allgemeinmathematikern geklaut. Der Artikel von Kris ist ein schöner Ausflug in die Grenzen der allgemeinen Mathematik und der Informatik. Lesebefehl geht an alle Azubis/Studenten, die "was mit Computern" lernen wollen.
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Ein computerspiel, was mir im Moment erheblich Spaß macht. Andere Spieler werden das hier verstehen:
Trennung von Geheimdiensten und Polizei funktioniert
Die Polizei haut ihre Pressemitteilungen auch ins Internet, schön mit rss-feed und allem. Das finde ich gut. Leider hat der Polizei anscheinend keiner gesagt, daß sie damit direkt veröffentlichen weil beim Internet jeder mitmachen darf und nicht nur Journalisten.
Da hilft es auch nix an die Pressemitteilung ACHTUNG: Sperrvermerk bis zum Termin! zu schreiben, wie es auf dieser Webseite Usus ist. Es bekommt sofort jeder, Sperrvermerkt oder nicht.
Aber der sperrvermerkte Artikel mit dem Einleitungssatz In Anwesenheit von Innensenator Christoph Ahlhaus und Polizeipräsident Werner Jantosch werden Polizeibeamte morgen den neuen Teleskopschlagstock (EKA) vorführen lässt auf jeden Fall auf ein lustiges Event hoffen.
Wenn Sie das lesen können, Danken Sie ihrem Systemadministrator
An diesem besonderen Tag gehen meine Grüße an die Hammerwerfer der IT. Laßt euch von überbezahlten Entwicklern, die keine Ahnung von Computern haben, und Systemarchitekten ohne Realitätsbezug nicht unterkriegen.
Prima Seite: Ein leicht irre dreinblickender Professor der Universität von Nottingham erklärt alle Elemente des Periodensystems: http://www.periodicvideos.com/.
Bei denen, die ihm verfügbar waren auch gerne mal mit Experiment.
[via geekbrief]
Es gibt ja viele selbsternannte Klimaforscher im Fernsehen, die viele Weltuntergangsszenarien an die Wände malen (gut für den Buchverkauf, vermute ich). Da finde ich es sehr angenehm, daß jetzt auch mal Daten für viele Punkte der Erde wirklich verfügbar sind und man sich selber ein Bild machen kann.
Um das zu tun braucht man Google Earth und Die KML-Datei mit den Stationsdaten. Die Datei öffnet man in Google Earth und bekommt nach einem kleinen Augenblick ganz viele Nadeln in der Karte, die man anklicken kann um Details zu den Temperaturdaten an diesem Ort zu sehen.
Die offizielle Erklärung zu den Daten gibt es hier in englisch. Ein Paar wichtige Infos gebe ich daher mal auf deutsch: Je größer die Nadel in der Karte ist, desto mehr Daten liegen vor. Blaue Nadeln sind Orte, die derzeit eher kühler werden, rot/orange solche die wärmer werden. Bei weißen Nadeln liegen aus den letzten Jahren nicht genug Daten vor für einen Trend.
Wenn man auf eine Nadel klickt bekommt man ein Bild mit Jahresmitteltemperaturen. Die dicke graue Linie ist das jeweilige 10-Jahres Mittel der Temperatur, die schwarze Linie zeigt die Entwicklung über den gesamten Zeitraum, für den Daten vorhanden sind gemittelt.
Die gelbe, orange und rote Linie zeigen die Entwicklung der letzten 50, 25 bzw. 10 Jahre. Die unteren bunten Balken zeigen die Mitteltemperatur der einzelnen Monate, einmal mit dem Sommer in der Mitte, einmal mit dem Winter in der Mitte. Interessant, wenn man wirklich ins Detail gehen will.
Insgesamt, das interessanteste was ich seit langem zum Thema Klimaerwärmung gesehen habe. Schon einiges stichprobenartiges rumklicken lässt mich grübeln: Mir ist aufgefallen, daß das 10-Jahres Mittel (die graue Linie) bei Orten mit Festlandklima viel stabiler ist als bei Orten mit maritimem Klima. Ich hatte eigentlich das Gegenteil erwartet. Das Internet ist dann gut, wenn es einen zum nachdenken bringt.
[via: Google Earth Blog]