![]() Per rss gibt es dieses Blog hier. Wer lieber Bilder gucken will als zu lesen geht hierher. Um neue Artikel per Mail zu bekommen hier anmelden. Startseite Mein Wunschzettel bei Amazon Zugriffsstatistiken Der Shop zum Blog Impressum Eintraege nach Kategorien:
Alle von mir konsumierten Blogs kann man ueber diesen Link finden: Lesenswertes |
Fri, 21 Aug 2009 - 23:04
|
Ein computerspiel, was mir im Moment erheblich Spaß macht. Andere Spieler werden das hier verstehen:
Trennung von Geheimdiensten und Polizei funktioniert
Die Polizei haut ihre Pressemitteilungen auch ins Internet, schön mit rss-feed und allem. Das finde ich gut. Leider hat der Polizei anscheinend keiner gesagt, daß sie damit direkt veröffentlichen weil beim Internet jeder mitmachen darf und nicht nur Journalisten.
Da hilft es auch nix an die Pressemitteilung ACHTUNG: Sperrvermerk bis zum Termin! zu schreiben, wie es auf dieser Webseite Usus ist. Es bekommt sofort jeder, Sperrvermerkt oder nicht.
Aber der sperrvermerkte Artikel mit dem Einleitungssatz In Anwesenheit von Innensenator Christoph Ahlhaus und Polizeipräsident Werner Jantosch werden Polizeibeamte morgen den neuen Teleskopschlagstock (EKA) vorführen lässt auf jeden Fall auf ein lustiges Event hoffen.
Wenn Sie das lesen können, Danken Sie ihrem Systemadministrator
An diesem besonderen Tag gehen meine Grüße an die Hammerwerfer der IT. Laßt euch von überbezahlten Entwicklern, die keine Ahnung von Computern haben, und Systemarchitekten ohne Realitätsbezug nicht unterkriegen.
Prima Seite: Ein leicht irre dreinblickender Professor der Universität von Nottingham erklärt alle Elemente des Periodensystems: http://www.periodicvideos.com/.
Bei denen, die ihm verfügbar waren auch gerne mal mit Experiment.
[via geekbrief]
Es gibt ja viele selbsternannte Klimaforscher im Fernsehen, die viele Weltuntergangsszenarien an die Wände malen (gut für den Buchverkauf, vermute ich). Da finde ich es sehr angenehm, daß jetzt auch mal Daten für viele Punkte der Erde wirklich verfügbar sind und man sich selber ein Bild machen kann.
Um das zu tun braucht man Google Earth und Die KML-Datei mit den Stationsdaten. Die Datei öffnet man in Google Earth und bekommt nach einem kleinen Augenblick ganz viele Nadeln in der Karte, die man anklicken kann um Details zu den Temperaturdaten an diesem Ort zu sehen.
Die offizielle Erklärung zu den Daten gibt es hier in englisch. Ein Paar wichtige Infos gebe ich daher mal auf deutsch: Je größer die Nadel in der Karte ist, desto mehr Daten liegen vor. Blaue Nadeln sind Orte, die derzeit eher kühler werden, rot/orange solche die wärmer werden. Bei weißen Nadeln liegen aus den letzten Jahren nicht genug Daten vor für einen Trend.
Wenn man auf eine Nadel klickt bekommt man ein Bild mit Jahresmitteltemperaturen. Die dicke graue Linie ist das jeweilige 10-Jahres Mittel der Temperatur, die schwarze Linie zeigt die Entwicklung über den gesamten Zeitraum, für den Daten vorhanden sind gemittelt.
Die gelbe, orange und rote Linie zeigen die Entwicklung der letzten 50, 25 bzw. 10 Jahre. Die unteren bunten Balken zeigen die Mitteltemperatur der einzelnen Monate, einmal mit dem Sommer in der Mitte, einmal mit dem Winter in der Mitte. Interessant, wenn man wirklich ins Detail gehen will.
Insgesamt, das interessanteste was ich seit langem zum Thema Klimaerwärmung gesehen habe. Schon einiges stichprobenartiges rumklicken lässt mich grübeln: Mir ist aufgefallen, daß das 10-Jahres Mittel (die graue Linie) bei Orten mit Festlandklima viel stabiler ist als bei Orten mit maritimem Klima. Ich hatte eigentlich das Gegenteil erwartet. Das Internet ist dann gut, wenn es einen zum nachdenken bringt.
[via: Google Earth Blog]
Letzte Woche war ich auf den Frühjahrsfachgecprächen
der GUUG in München. Die Veranstaltung war in Räumen der Fachhochschule
München und die Räumlichkeiten waren sehr gut. So traf ich auch alte
Bekannte und lernte einige neue Leute unter den Referenten und Teilnehmern
kennen. Das alleine ist ja immer eine Reise wert, es ist einfach mal schön
sich hin und wieder mal mit Vollblut-Sysadmins zu treffen, die den
Spieltrieb verinnerlicht haben und dabei kommen halt auch viele kreative
Ideen auf, was man mit seinen Computern noch so machen kann.
Aber auch das Programm war nicht zu verachten. Daher hier eine Übersicht der Vorträge und Tutorien, die ich mir angehört habe:
Außerdem war der Vortrangende sehr gut und hat den Vortrag hoch interessant gestaltet und konnte die Inhalte hervorragend vermitteln. Ein Rund-Um-Erfolg mit hohem Lernwert - und großem Spaßfaktor, beim testen des gelernten an einer (lokal installierten) online Casino Software.
ZFS ist ein Dateisystem mit eingebautem Volume-Manager und beeindruckenden Features. Definitiv etwas was man sich in seinem UNIX-System auch wünscht (Notiz an die Linux-GPL-Fetischisten: stellt euch nicht so an, baut das ein), denn viele Dinge die sonst nur in teurer Hardware realisiert wurden (oder in Software mit extremem Konfig-Aufwand) funktionieren hier einfach mal so. Sehr geil - Der Vortrag hat mich überzeugt, daß ich mich mal mit Opensolaris beschäftigen muß. Besonders, wenn ZFS auch auf Boot devices unterstützt wird (meine privaten Computer haben eher wenige Festplatten), dann will ich da mal mit spielen. Ich freu mich jetzt schon drauf, habe leider nur keine geeignete Hardware um direkt loszulegen.
Auch Sinn und Unsinn von Password-Policies wurden hier angesprochen und auch zur Abwechslung mal statistische Daten zu den Ergebnissen solcher Policies vorgestellt. Sehr interessant und liefert viel, über das man mal in Ruhe nachdenken muß. Nur mal ein Hinweis an dieser Stelle: Man sollte beim Aufstellen von Regeln für Passworte (muß mindestens eine Zahl anthalten, muß mindestens ein Sonderzeichen enthalten etc.) auch mal darüber nachdenken, wie sehr damit die Menge möglicher Passworte eingeschränkt wird - und wieviele sonst mögliche Passworte somit einem Angreifer zu prüfen erspart bleiben.
Im großen und ganzen eine gute Veranstaltung, ich habe sicher genug Dinge zum ausprobieren mitgenommen, und habe wohl genug Beschäftigung bis zu den nächsten Fachgesprächen in 2009. Ich werde an dieser Stelle berichten, wenn (und falls) ich dazu komme mit einigen der neu gelernten Dinge zu spielen.