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Wed, 18 Feb 2009 - 13:39
Ein U-Boot heutzutage ist, wie uns die Militärmarketingabteilungen sicher bestätigen werden wenn man einfach mal so fragt, in der Lage dank modernster Sensorentechnik wahrzunehmen, wenn in einer Entfernung von bis zu 6000 Seemeilen eine Ente ins Wasser pupst. Außerdem ist so ein Ozean verdammt groß, kann von einem U-Boot in allen 3 Dimensionen bereist werden und so ein U-Boot ist (verglichen mit eben dem Ozean), sehr klein. Und trotzdem schaffen die es voll ineinander zu semmeln. Das kann man nur so deuten, daß die Mannschaften entweder zu doof sind die Signale ihrer millionenteuren Sensortechnik zu deuten oder aber das das alles doch nicht so toll funktioniert, wie sich das Militär gerne einbildet. Auch andere Vorkommnisse, wie das chinesische U-Boot, daß als Überraschungsgast in der Mitte eines US-Flottenverbandes guten Tag sagt oder das Minensuchboot das Inseln nicht sieht lassen vermuten, daß bei unseren hervorragend ausgebildeten Truppen einiges im Argen ist. Das selbe legt auch das Filmchen von unseren blauen Jungs bei der grauen Flotte nahe - und der folgende dilletantische Versuch der Marine diesen Film aus dem Internet verschwinden zu lassen. Alles in allem zweifle ich zunehmend daran, daß all diese teure Militärtechnik wirklich nützlich ist und langsam sollte man mal überlegen ob in Zeiten all dieser modernen Technik ein Einstellungstest auf Grund von Sportergebnissen noch unbedingt Maß der Dinge ist. Vielleicht braucht es zum bedienen dieser teuren Maschinchen doch eher Köpfchen und nicht blinden Gehorsam in sportlichen Körpern. Obwohl letzteres natürlich besser aussieht und weniger interne Kritik bringt. Update: Jan Maat berichtet:Catania, Insel Sizilien / Italien, 11.02.09 - Die deutsche Fregatte "Lübeck" (F 214) liegt derzeit im Hafen Catania auf Sizilien fest, nachdem die Kollision mit Treibgut auf der Fahrt von Lissabon nach Sizilien zu einer Leckage am Sonardom im Vorschiff führte. Wahrscheinlich handelte es sich bei dem Gegenstand um im Sturm über Bord gegangenene Frachterladung. [...] Die Teilnahme an dem U-Jagd-Manöver "Noble Manta" des Einsatzausbildungsverbandes musste wegen der Havarie abgebrochen werden. Auch das verdient natürlich unser aller Hochachtung. Während eines U-Boot-Jags-Manövers mit dem Sonardom (das ist das Ding, was es der Fregatte ermöglicht unter Wasser Dinge, wie zum Beispiel U-Boote oder Treibgut, zu sehen) gegen ein Stück Treibgut zu fahren ist schon gut. Aus humoristischer Sicht wäre es natürich besser gewesen, wenn sie damit gegen ein U-Boot gefahren wären.
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