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Tue, 29 Jan 2008 - 23:36
Hier die großartige Rede des Spitzenkandidaten der PARTEI (auf YouTube, also Film):
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Was zählt ist was hinten rauskommt
Hessen hat gewählt. Hamburg ist ja auch bald wieder dran und als überzeugter Hamburger gucke ich mir natürlich gerne an, wie die Parteien mit so einem Wahlergebnis umgehen. Eines ist klar, am Wahlabend sind alle Gewinner. Als Wahlkämpfer muss man sich da halt die Welt schön phantasieren.
Aber was nun mit dem Ergebnis anfangen. Da wird es interessant. Wie könnte also die Regierungsbildung in Hessen aussehen. Es gibt ja eigentlich viele Optionen, aber sehen Sie selbst:
Sieht aus, wie ein Sumpf, der einen bei jeder Bewegung tiefer reinzieht. Ist es aber nicht, denn es gibt eine Lösung. Politiker sind ja immer groß darin belibigen Wählerwillen in ein Ergebnis zu interpretieren, das kann ich aber auch. Deswegen hier jetzt der offizielle Wählerwille der Hessenwahl 2008:
Euer Parteiengehabe interessiert keinen mehr. Die Parteien sind sowieso nicht mehr zu unterscheiden, wo die Grünen dafür stimmen in den Krieg zu ziehen und die CDU sich den Klimaschutz auf die Fahnen schreibt. Die ganzen Farbspiele dort oben sind irrelevant, denn die gesamte Berufspolitik ist zu einem einzigen grauen Brei verkommen. Und genauso sieht das Ergebnis aus.
Der Wille der Wähler ist also offentsichtlich, daß nicht Parteien die Wahl gewinnen (deswegen hat auch keine gewonnen), sondern ihr euch zusammenrauft. Eine gute Regierung zusammenstellt (aus allen Parteien, gerne auch mit Parteilosen... Hauptsache zur Abwechslung mal mit Leuten, die Ahnung von dem Fachgebiet haben für das sie Minister sein sollen). Und dann soll das Parlament über Sachfragen abstimmen, nicht nach Parteibuch, sondern jeder nach dem eigenen Gewissen. Damit die Ergebnisse stimmen und nicht nur der Parteistolz hochgehalten wird.
Tja, das wäre mal schön. Wird aber natürlich nicht eintreten. Wahrscheinlich werden sich die Parteien schön bedeckt halten und so tun, als versuchten sie ihre Versprechen zu halten bis die nächsten Wahlen durch sind (ist ja nicht mehr lange, und das ist Parteitaktisch klug) und dann eine der Wortbrecherischen Optionen aus der obigen Liste nehmen. Welche ist eigentlich egal, denn das ist alles die gleiche graue Sauce.